Eine britische wissenschaftliche Studie beschäftigte sich so mit den Geschwindigkeiten und Platzierungen der Teildisziplinen. Dabei wurden die 50 besten und die 50 schlechtesten Triathleten während eines Wettkampfs verglichen.
Als gravierend stellte sich heraus, dass die Besten, die ersten 300 - 400 m des Schwimmens als Schnellste angingen. Danach unterschieden sich ihre Zeiten von den Schlechteren nur gering und dennoch kamen sie als Erste aus dem Wasser. Um die entstandene Lücke schnellstmöglich zu schließen, gingen die schlechteren Sportler die ersten 13 km Radstrecke mit deutlich höherem Tempo an. Die restliche Radstrecke offenbarte dann jedoch keine signifikanten Unterschiede. Resultat war, dass sich auch nach dem Radfahren keine bedeutenden Unterschiede heraus kristallisierten.
Diese Kraftanstrengung sowie die ungünstigeren Schwimmverhältnisse (unruhigeres Wasser) trugen bei den schlechter Platzierten dann zu niedrigeren Laufgeschwindigkeiten der gesamten Strecke bei. Die Folge: Der Verlust einer vorderen Platzierung im Gesamtklassement!
Diese Erkenntnis verdeutlicht somit eindrucksvoll die negative Korrelation zwischen Laufgeschwindigkeit und der Geschwindigkeit der ersten 13 km auf dem Rad.
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Nachrichten
22. Februar 2006
Triathlon - wo liegen die taktischen Stärken der Besseren?
Wissenschaftlicher Beitrag aus der Deutschen Zeitung für Sportmedizin
Ein Triathlon der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) ist nicht allein die Addition der Einzelleistungen. Durch geschicktes Positionieren kann die Gesamtleistung erheblich optimiert werden.
Ein Triathlon der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) ist nicht allein die Addition der Einzelleistungen. Durch geschicktes Positionieren kann die Gesamtleistung erheblich optimiert werden.
Herr Dörrfuß






